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Chronik 98

Die 3./373 in Doberlug- Kirchhain von 1996 - 2005

1998 - Bosnien !

1998 verstärkten einige Kameraden der 3./ das SFOR- Kontingent in Bosnien und sammelten dort erste Auslandserfahrungen. Von Januar bis Februar befand sich die Kompanie, 14 Tage, auf dem Truppenübungsplatz Lehnin und bereitete sich auf das RÜZI in Hammelburg vor. Im Anschluss Verlegung nach Nochten zum Bataillonsbiwak. Im April nahm man an der Brigadegefechtsübung ,, Jäger 98" in Schwarzenborn teil. Dort sollten die AMF-Teile der Brigade ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Leider war das die letzte freilaufende Übung in Deutschland. Besonders spektakulär war, als eine MK- Wieselbesatzung genau neben einer Tankstelle den Feuerkampf aufnahm. Direkt im Anschluss ging es nach Hammelburg zum RÜZI. Danach dann Lehrquartal bis Juli und Einzug der neuen Rekruten. Es folgte die allgemeine Grundausbildung die ihren Abschluss in Rothenburg/Fulda fand. Dort wurde ein Schießbiwak mit folgender Rekrutenprüfung durchgeführt. Das Gelöbnis der Rekruten fand damals in Guben statt. Es wurde als deutsch-polnisches Gelöbnis durchgeführt. Es wurde damals in Sechserrotten mit dem Lied ,, Märkische Heide" durch die Gassen der Stadt, zum Gelöbnisplatz marschiert. Wieder in Doki angekommen, folgte die Spezialgrundausbildung für die Rekruten. Im Oktober wurde in Ohrdruff, bei Dauerregen, eine dreiwöchige SFOR-Ausbildung durchgeführt und danach die Kameraden Richtung Balkan verabschiedet. Im November folgte ein 14- tägiger Übungsplatzaufenthalt in Münsingen. Hier ist noch besonders der Fallschirmpanzerabwehrzug ,, Schneller Erwin", der damalige Milan-Zug, in Erinnerung.

1999- Jahr der Übungsplätze!

Es ging im Februar 99 mit einem eineinhalb- wöchigen Übungsplatzaufenthalt in Oberlausitz los. Im März dann ging es nach Mittenwald zur Kompanieausbildung im schwierigen Gelände. Ausbildung wurde in Luttensee, Brendten und im Estergebirge betrieben. Im Mai unterstützen mehrere Führer der Kompanie die allgemeine Grundausbildung der 2. Kompanie in Oberlausitz. Hier kam es leider zu einem tragischen Verkehrsunfall, bei dem ein Unteroffizier der Kompanie,auf der Fahrt nach Hause, tödlich verunglückte. Im Juni dann wieder Oberlausitz, für eineinhalb Wochen, um die Wiederaufbauteams der CIMIC- Kräfte für den Kosovo auszubilden. Im August wurde die Kompanie aus Doberlug ausgelagert und nach Nochten verlegt. Da in dieser Zeit das Unterkunftsgebäude der Kompanie komplett renoviert und umgebaut wurde. Die neuen Rekruten wurden dann im September eingezogen, in Doki eingekleidet, und direkt nach Nochten verlegt. Es wurde dann eine verkürzte aber sehr fordernde Grundausbildung auf dem Übungsplatz durchgeführt. Anfang Oktober dann, ging es von Nochten direkt nach Wildflecken. Dort wurde die 4. Kompanie auf ihren Einsatz im Kosovo, fünf Wochen lang vorbereitet. Danach marschierte die Kompanie endlich wieder zurück in den Heimatstandort nach Doberlug-Kirchhain.

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