Startseite Chronik 96 Videos Bilder Aktuelles Kontakt Gästebuch Forum Chronik 98 Chronik 00 Chronik 02 Treffen Spenden
Chronik 00Die 3./373 in Doberlug- Kirchhain von 1996 - 2005 2000- Clean Hunter ! Im Februar war die Kompanie in Lehnin mit dem Schwerpunkt der Waldkampfausbildung. Besonders zu erwähnen ist der damals stattfindende Fallschirmjägerwettkampf auf der Waldkampfbahn. Den gewann eine Gruppe des III. Zuges in einer sagenhaften Zeit und Trefferquote. Im Frühjahr ging es dann zur Übung Clean Hunter nach Ohrdruff. Dort stellte die Kompanie das Feindkommando. Es wurde ein Absturzszenario dargestellt, wobei die Luftwaffe mit ihren Natopartnern eindrucksvoll ihr Können unter Beweis stellte. Sehr ernüchternd war der Einsatz von zwei Rotten A 10 Thunderbolt, wo man als Infanterist ziemlich alt aussah. Im Juli wurde dann durch Teile der Kompanie die Feldeinsatzübung des Brigadestabes unterstützt. Dann ließ man das Jahr mehr oder weniger ruhig ausklingen. 2001- Monte 43 ! Im Februar befand man sich, 14 Tage auf dem Truppenübungsplatz Lehnin. Danach wurde die Ausbildung im Standort mit dem Schwerpunkt Orts und Häuserkampf vorangetrieben, um sich auf das Ende Juni stattfindende Rüzi vorzubereiten. Während dieser Zeit fanden noch zwei äußerst interessante Wochen als Ausbildungskooperation mit der Brandenburger Polizei statt. Dann ging es nach Hammelburg zum Rüzi. Als Feind stand damals eine verstärkte Gebirgsjägerkompanie aus Schneeberg gegenüber.Auf die Übung wird an dieser Stelle mal näher eingegangen: Für den Außenstehenden zur Erklärung, Rüzi bedeutet, es stehen sich zwei oder drei Kompanien, abwechselnd im Angriff und in der Verteidigung gegenüber. Durchgeführt wird die Übung mit dem Duellsimulator AGDUS, das bedeutet auf jeder Waffe ist ein Gerät montiert das bei jedem Schuss mit Manövermunition einen Laser aussendet. Jeder Soldat und jedes Fahrzeug ist mit Empfängern für den Laser ausgerüstet. Sobald ein Soldat ,,getroffen" wird, ertönt ein akkustisches Signal und der Getroffene kann nicht mehr weiterkämpfen. Dieses System erlaubt somit eine recht realistische Darstellung von Gefechtsübungen. Nach 3 Tagen mehr oder weniger erfolgreichem Angriff, gelang es der Kompanie, bis zum Haus 42 und 43, beiderseits der Hauptstraße, von Süden her in Bonnland vorzustoßen. Nach drei Tagen hatte die Kompanie noch eine Stärke von 24 Soldaten und richtete sich stützpunktartig in Bonnland zur Verteidigung ein. Die ganze Nacht wurde zum Ausbau der Verteidigungsstellung genutzt, was sich am nächsten Morgen auszahlen sollte. Um punkt 0430 begann nach Feuervorbereitung mit Mörsern,der Angriff der Gebirgsjäger mit vier verstärkten Zügen! Erstes Angriffsziel des Gegners war das Haus 43, welches von 13 Kameraden des III. Zuges verteidigt wurde. Nach fünf Stunden ununterbrochener Angriffe des Gegners waren die letzten beiden Kameraden des Zuges ausgefallen und es gelang diesem das Gebäude zu nehmen. Jedoch hatten sich die Angreifer, bis auf die Kompanieführungsgruppe mit 5 Soldaten, abgenutzt. Diese wurden dann sofort von einem Unteroffizier des I. Zuges,vom Haus 42 aus, unter Feuer genommen und fielen aus. Der Unteroffizier war dann der letzte ,, Überlebende" dieses Gefechts. Im Oktober dann nochmal nach Lehnin, hier wurde das damalige Kontingent der KFOR Truppen ausgebildet. Hier sei besonders die Kolchose erwähnt, die durch einen Zug, mit allen Schikanen, auf der Schießbahn 4 dargestellt wurde. Startseite Bilder Videos Aktuelles Kontakt Chronik Gästebuch 1998 1999 1996 1997 2002 con Lorem Ipsum Glück Ab! |